Wieviel mehr Wohlstand könnten wir haben, wenn wir ihn SEHEN könnten?

Joshua Bell

In dem Video ist Joshua Bell zu sehen der in einer U-Bahnstation auf seiner geschätzt 3,5 Mio. Dollar wertvollen Stradivari eine dreiviertel Stunde lang Musik von Bach und Schubert spielt. Er hat sich 2008 auf das Experiment der Washington Post eingelassen und musizierte in Strassenkleidung unerkannt frühmorgens. Bilanz: In 43 Minuten verdiente er vor 1070 Zuhörern 32,17 Dollar.


2 Tage zuvor spielte Joshua Bell in einem Konzertsaal, die Eintrittskarte kostete 100 Dollar.

 

Als ich die Geschichte vor kurzem wieder hörte, wurde mir in dem Moment bewusst, dass unser Verstand nicht in der Lage ist, Wohlstand, Schönheit und Besonderes wahrzunehmen, wenn es die eigene Vorstellung übersteigt.

Wir können den Virtuosen nur wahrnehmen, wenn wir die passenden Umstände haben - wie einen Konzertsaal und Eintrittskarten - so wie wir uns ein Violinkonzert eben vorstellen.

 

Übertragen wir dies nun auf andere Bereiche unseres Lebens, dann können wir z.B. Geld und Wohlstand nur wahrnehmen, wenn die UMSTÄNDE so sind, dass unser Verstand sie sehen kann.

Taucht Geld und Wohlstand an einem Ort auf, der nicht in das Bild unserer Vorstellung passt, gehen wir achtlos daran vorbei.  Was wäre, wenn wir Fülle und Wohlstand überall wahrnehmen könnten?  Was wäre, wenn wir jede Vorstellung aufgeben würden, wie Geld zu uns kommt, und wo es sich befindet?

Erziehen wir uns selbst zu Wohlstand!

Wir haben nicht gelernt, die Fülle zu sehen, wir haben nur gelernt, dass es in dieser Welt Mangel gibt. Es ist an uns, uns selber heute dazu zu erziehen, die Fülle zu sehen, die wir tatsächlich besitzen!